Dana Grigorcea
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Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit, Roman, Dörlemann Verlag, Zürich, Juli 2015.
(2. Auflage)


Baba Rada. Das Leben ist vergänglich wie die Kopfhaare, Roman, Dörlemann Verlag, Zürich, Oktober 2015 (Originalausgabe 2011).


Mond aus!, Bilderbuch
für Kinder zw.
3 und 6 Jahren. Illustriert von Anna Luchs.
Baeschlin Verlag, 2017.




Nicola Steiner
(Schweizer Fernsehen)
präsentiert
"Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit"
(Dezember 2015).


Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit:

»Die Tragödie kippt in die Komödie und in die Farce; Liebe und Tod wohnen hier so nah nebeneinander, wie vor der Wende eine kleine Unendlichkeit den Osten vom Westen trennte. Grigorcea baut mit poetischen Mitteln eine Welt der Gleichzeitigkeit im Ungleichzeitigen, sie schöpft aus der Komik das Todtraurige und hat einen Instinkt für den Irrwitz der Normalität und die Surrealität des Totalitären.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

»Das Buch hat eine so schöne Sprache! Wie ein funkelndes, glitzerndes Gebilde. Immer wieder fallen Dana Grigorcea neue Bilder, neue Sätze, unerhörte Wörter ein.«
Elke Heidenreich, Literaturclub des Schweizer Fernsehens

»Dana Grigorceas satirischer, hellwacher Vorwenderumänien-Roman versteht sich auf Details in der Wahrnehmung, auf das tückische Element im scheinbar harmlosen Drauflos-Erzählen und auf kleine und große Späße.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

»Es ist nur konsequent, dass Dana Grigorcea angesichts der Erfahrung dieses Auseinanderfallens von Realität und deren Darstellung in ihrem Roman das poetologische Prinzip der kleinen Form wählt, aus der sich langsam, aber nie endgültig ein Großes und Ganzes zusammensetzt. (…) Dass ihre Poesie zudem immerzu von leisem Humor grundiert wird, kann man kaum genug feiern.«
Wiebke Porombka, Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
»Sie wolle keine Zeigefingerliteratur schreiben, fügt die Autorin hinzu. «Vielmehr geht es darum, eine ganze Welt über Stimmungen zu erklären. Das ist mein Trumpf», sagt Grigorcea. Und den hat sie mit ihrem zweiten Roman ausgespielt.«
Andreas Tobler, Tages-Anzeiger, Zürich

»In ihrem hinreißenden Vortrag erzählte die Wahl-Zürcherin von einer Kindheit im Ceauşescu-Rumänien, ihr Buch ist zugleich Mediensatire, Bukarester Stadtporträt und ein Plädoyer für politische Freiheit.«
Anna Steinbauer in der Süddeutschen Zeitung über die Lesung am Erlanger Poetenfest 2015

»Es ist ein hinreißendes Rumänien-Portät, das in der Erregung des rumänischen Volkes kulminiert, das sich nach Freiheit und Veränderung sehnt.«
Ijoma Mangold, Die Zeit

»Dana Grigorcea erweist sich einmal mehr als bewundernswerte Chronistin einer verlorenen Zeit … ein wunderbar melancholischer, skurriler, politisch und gesellschaftlich völlig unkorrekter Roman.«
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten

»Es entsteht ein Bild, das Sequenzen des Damals mit solchen der Gegenwart zusammen fügt, und zwar auf leichte und zugleich dynamische Weise - sehr elegant geschrieben.«
Ulrich Noller, Funkhaus Europa

»Eine Geschichtsbetrachtung, eine Abrechnung mit einer ganzen Generation und eine Sammlung witziger Geschichten von überbordender Erzähllust.«
Felix Schneider, Schweizer Radio SRF, 52 Beste Bücher
 
»Ein wunderbar leichter, flirrender Roman darüber, dass man die Vergangenheit nicht zurückholen kann.«
Christian Möller, WDR5 

»Ein großartiger Text über die jüngere Geschichte Rumäniens ist das.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Ein rasanter Roman voll überschäumender Erzählkunst.«
Katrin Schumacher, MDR

»Ihre Prosa ist wie mit dicken Pinselstrichen gemalt, draufgängerisch, genüsslich, üppig und humorvoll.«
Anne-Catherine Simon, Die Presse 

»Dana Grigorcea, die von Hildegard Keller eingeladen wurde, erzählt in Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit die Geschichte und die politische Wende Rumäniens anhand der Kindheits- und Jugenderinnerung und des aktuellen Lebens einer Frau in Bukarest nach.«
Börsenblatt des Deutschen Buchhandels

»Der poetische Stil und die anschaulichen Szenerie-Beschreibungen wecken auch beim Leser Erinnerungen: an das Sommerferiengefühl der Kindheit und an das sorglose Sich-Treiben-Lassen durch scheinbar nicht enden wollende Wochen.«
Annkathrin Bornholdt, NDR

»Der zärtlich-verrückte Bukarest-Roman setzt Erinnern und Vergessen in Szene, begleitet von Schlagern, Jazz, Pop und den Verheißungen des Kinos. Protagonisten aus unterschiedlichen Zeiten bevölkern dieses ebenso klug wie böse, witzig wie traurig erzählte Buch.«
Kolja Mensing, Deutschlandradio Kultur

»Ein Buch von berauschender poetischer Erzählkunst, das man nicht aus der Hand legen mag.«
Britta Helmbold, Ruhr-Nachrichten

»Eine Rückkehrerin durchschaut die Bukarester Gesellschaft, mit Witz, liebevoll, ohne Verbitterung.«
Erika Achermann, St.Galler Tagblatt

»Der Stadtrundgang durch Bukarest, zu dem Dana Grigorcea mit ihrem zweiten Roman einlädt, ist so betörend wie faszinierend.«
Frank von Niederhäusern, kulturtipp

»Nachdem die in Zürich lebende Rumänin Dana Grigorcea am Klagenfurter Wettlesen Dritte wurde, ist jetzt ihr Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit erschienen: fabulierfreudig und erhellend, vergnüglich und herausfordernd zugleich.«
Irene Widmer, Schweizer Feuilletondienst

»Grigorceas neuer Roman ist eine Wucht an Poesie.«
Anna Rothenfluh, Watson

»Der neue Roman der aus Rumänien stammenden Schriftstellerin Dana Grigorcea handelt von der politischen Wende Rumäniens im Spiegel der Kindheits- und Jugenderinnerungen und des aktuellen Lebens einer Frau in Bukarest.«
ART-TV

»Auch ihr im August erscheinender zweiter Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit verhandelt Fragen von Herkunft und eigener Geschichte.«
Lisa Eggert, Literaturkritik

»Die in der Schweiz lebende Rumänin gefiel mit einer ›rumänischen Burleske‹, in der Michael Jackson eine unrühmliche Rolle spielt.« Jamal Tuschik, Junge Welt

»Für diesen Text hat die aus Rumänien stammende Dana Grigorcea den 3-sat Preis bekommen. Auf meiner Liste war sie die Nummer eins. Es ist eine großartige Geschichte, die drei Episoden aneinandergefügt, in denen Ahnungslosigkeit zu Verrat führt. Über allem steht die Frage nach Schuld und Unschuld in einer Diktatur, und die Frage, was die Sehnsucht nach Freiheit bedeutet, wie sie sich ausdrückt und was sie mit Verrat zu tun hat.«
Wallfischblog

 »Bleibt, endlich den Text unterzubringen, der Schmutzwäsche, Literatur und Brille, durch die wir sie betrachten, das passende Bild liefert: Dana Grigorceas Text Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit.«
Part of it


Baba Rada:

«Mit sinnlich aufgeladener Fabulierlust schafft Dana Grigorcea einen Geschichtsraum, der nach allen Seiten hin offen bleibt und dem nichts fremd ist. Ganz nebenbei tritt daraus das Porträt einer Mutter Courage hervor, die überdies die magische Kraft des Erzählens verkörpert.» Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

«In ihrer unverschämten, kraftstrotzenden Erzählerin Baba Rada findet die in Bukarest geborene, zweisprachig aufgewachsene und heute in Zürich lebende Autorin Dana Grigorcea ein faszinierendes Gefäss für ihre lustvoll überschäumende Erzählkunst. Humorvoll und in bildstarker Sprache lässt sie in dreissig kurzen Kapiteln eine unwirtliche Welt entstehen.» Simone von Büren, NZZ am Sonntag, Beilage Bücher am Sonntag

«Dana Grigorceas Roman Baba Rada besticht durch seinen bestimmenden Stil. Die unwirkliche, starke Atmosphäre verdichtet sich durch die fein gezeichneten Bilder.» Anni-Lorei Mainka, Deutsche Welle, Köln

«Dana Grigorcea erzählt eine phantastische, märchenhaft verklausurierte Geschichte im rumänischen Donau-Delta. Der Roman ist eine Art Schelminnenroman: Baba Rada eine hexische Ur-Mutter Courage, eine magische Frau von überschäumendem Temperament. Baba Rada ist eine sinnliche Parabel auf ein provinzielles Rumänien der alten Zeit und auch der Gegenwart.» Heini Vogler, Schweizer Radio DRS 2

«Wie Dana Grigorcea Feste beschreibt, das hat eine beklemmend-betörende Fülle.» Carlo Bernasconi, Schweizer Buchhandel

«Was dieses Buch zum Ereignis macht, ist Dana Grigorceas eigenwillige Handschrift. Der Autorin gelingt eine irrlichternde Prosa, die alles in phantastisches Zwielicht taucht, das einzig durch die Sprache schemenhafte Umrisse erhält. Gerade so gewinnt Baba Rada eine verfremdende Bildhaftigkeit, die burleske Komik mit irrlichternder Präzision und einem Quäntchen Tragik paart.» Beat Mazenauer, readme.cc

«Wie schnell sich das Unheil vermehren kann, als Baba Rada den Sträfling aufnimmt, schildert Grigorcea in überwältigend bildhafter Sprache. Die allgegenwärtige Gewalt wird dabei derart glaubwürdig, dass sich der Leser selbst in das Abenteuer verstrickt fühlt. Die Grenzen zwischen Traum und Wachsein scheinen zu verschwimmen.» Basler Zeitung

«Dana Grigorcea haut mit ihrem Erstlingsroman ordentlich auf die Pauke: Selten kriegt man eine solche Häufung bizzarer Bräuche und abenteuerlicher Verquickung vom Rande Europas zu lesen.» Wolfgang Bortlik, 20 Minuten

«Dana Grigorceas Erstling Baba Rada ist ein Schelmenroman der besonderen Art. (...) Im wilden Reigen fliessen alle diese Geschichten zusammen, werden dicht eingewoben in dieses schöne Geflecht aus Dorfgeschnatter, Klamauk, tiefer Ernsthaftigkeit und bitterer Tragik, das Dana Grigorcea gekonnt zwischen zwei Buchdeckel gebannt hat.» Thomas Bürgisser, Die Wochenzeitung

«Ein grandioser, breiter Fluss, diese Sprache, eine Sprache in allen Braun- und Grautönen, in der das Kirschrot einzelner Sätze leuchtet wie herrliche Barbarei.» Monica Cantieni

«Baba Rada entwirft wundersam aufregende Erzählflüsse, die durch Zeiten, Menschen, Landschaften und Schicksale mäandrieren; zum Schreien komische, empathische Geschichten vom Leben, Überleben und Sterben in einem globalisierten Osteuropa, getragen von einer Sprache, die uns die Geschehnisse ebenso hintersinnig wie scharf, ebenso bildhaft wie explizit vor Augen führt.» Ruth Schweikert

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